Erfolgsgeschichte Fruchtquell
"Wo findet man in Deutschland sonst noch einen naturbelassenen Wirtschaftsstandort, der so optimale Bedingungen für die Rohwarenproduktion und die Weiterverarbeitung mit vergleichbarer Infrastruktur und genügend Raum für Fortschritt bietet?", schwärmt Frank Jehring, Geschäftsführer der Fruchtquell Getränkeindustrie GmbH & Co. KG in Dodow. Auf über 600 ha Fläche baut das Unternehmen zur Selbstversorgung rund 30 verschiedene Apfelsorten, schwarze Johannisbeeren und Pflaumen an, die direkt nach der Ernte in den hauseigenen Saftpressen zu den national und international vermarkteten Obstsäften verarbeitet werden. Die auf den eigenen Plantagen gewonnenen Früchte reichen jedoch bei weitem nicht aus, um die 14 Abfülllinien der Fruchtquell auszulasten, so dass das Unternehmen bei Obstanbaubetrieben und Kleingärtnern der Region nochmals fast die gleiche Menge hinzukaufen muss. "Wir haben hier ein für unsere Produkte optimales Umfeld gefunden, das es uns erlaubt ohne Zwischenlagerungen und Transporte direkt ab Erzeuger die Früchte vitaminschonend und effizient zu verarbeiten", so Frank Jehring.
Weit über 140 Mio. € hat die riha Gruppe seit ihrem Einstieg 1990 in den Standort investiert und ihn so zu einer der modernsten Saftfabriken Europas ausgebaut. "Dieser Wirtschaftstandort bietet uns auch weiterhin langfristig den Raum für Fortschritt, um unsere Produktionstechnologie kontinuierlich zu verbessern und effizienter zu gestalten und diese Möglichkeiten heben auch die leicht höheren Logistikkosten bei weitem auf", führt Frank Jehring aus. Bereits seit 1996 bezahlt das Unternehmen seine Mitarbeiter dahingehend auch auf Westniveau. "Denn wenn die Produktivität stimmt, sollen auch die Mitarbeiter davon profitieren", so Frank Jehring. Es ist eine Erfolgsgeschichte auf stetigem Wachstumskurs. Rund 10 bis 12 Mio. € werden jährlich weiterhin investiert. Die Lagerfläche wurde so 2007 um 14.000 qm auf nunmehr 18.000 qm erweitert. Aber auch in punkto Nachhaltigkeit wird fleißig investiert, zu der bereits seit 2008 im Test befindlichen Biogasanlage für Wärme soll in den kommenden Jahren eine weitere größere Anlage hinzukommen, die den hauseigenen Bedarf an Kühlung deckt. "Wir verstehen diese Investition nicht als bloßen "grünen Anstrich" in der Energiegewinnung, sondern verfolgen dabei das langfristige Ziel eines geschlossenen Kreislaufs von den bei der Erzeugung abfallenden Pressrückständen in den laufenden Produktionsbetrieb hinein", so Frank Jehring. Mit 370 Millionen Liter Saft, Nektare, Limonaden, fruchtsafthaltigen Getränken und Mineralwassern deckt die Fruchtquell in Dodow bereits über ein Viertel der gesamten riha-produktion ab. "Es ist eine Erfolgsgeschichte, die ohne die unkomplizierte Unterstützung der Entscheidungsträger vor Ort, den kurzen und schnellen Wegen in der Verwaltung des Landes, des Landkreises und der Wirtschaftsförderung nicht denkbar gewesen wäre", führt Frank Jehring aus. So entstand über die Jahre eine partnerschaftliche Beziehung zwischen Land und Unternehmen, in der die Fruchtquell als Sponsor der Buga 2009 aber auch als Förderer des Biosphärenreservats Schaalsee neben der primären Schaffung von Arbeitsplätzen viel zur Zukunftsfähigkeit des Landkreises beiträgt. "Ich kann den Wirtschaftstandort allen Investoren empfehlen, die langfristig Raum für Entwicklungen suchen. Die Wachstumsmöglichkeiten suchen einfach ihresgleichen", so Frank Jehring.






